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VeranstaltungenMaiwanderung    
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Es ist später Nachmittag, als wir uns auf die Sitze unserer allzu geliebten Autos fallen lassen. Die Beine brennen und die Haut von der Sonne knallrot gebrannt. Was für eine blöde Idee war es, für einen Tag auf das bequeme Beförderungsmittel zu verzichten? Gerade hatten wir das Ziel unserer traditionellen Maiwanderung, die nunmehr zum dreißigsten mal stattfand, unter der Leitung von Wolfgang Traub erreicht. Dabei hatte alles so harmlos angefangen. Nachdem wir uns am Vereinsheim getroffen hatten, ging es mit dem Auto nach Bad Ditzenbach. Von dort aus ging es dann zu Fuß weiter. Ein paar Meter durch den Ort und dann der erste lange Anstieg hinauf zur Hiltenburg, der ehemaligen Residenz der Helfensteiner. Hier wurde dann auch schon die erste Rast eingelegt und wir hatten Zeit, unsere mitgebrachten Würste zu grillen und die Aussicht auf das Obere Filstal zu genießen. Nach dem Abstieg ins Tal folgte eine kurze Stärkung in der Vereinsgaststätte in Gosbach. Diese war auch nötig, denn nun folgte der Kreuzweg hinauf zur Kreuzkapelle, auf dem man den Qualen Christis sehr nahe kommt. Ganz außer Atem, aber ohne Doping, erreichten wir die Kapelle und wurden wieder mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Man konnte sogar das Schönste von Stuttgart sehen, schenkt man den Worten eines Fußballers Glauben: Die Autobahn nach München. Nach ein paar ebenen Metern ging es dann abwärts in Richtung Auendorf, das wir dann aber links liegen ließen und über den Panoramaweg zurück nach Bad Ditzenbach marschierten. Auf unserem Weg machten wir dann noch einen kleinen Abstecher zur Sieben-Schmerzenkapelle. Uns war zu diesem Zeitpunkt allen klar, wie der Name zustande gekommen sein musste.

Auf unserem Weg waren wir meist allein auf weiter Flur, was eigentlich recht schade ist. Bleiben uns doch die Eindrücke der Natur durch Blech und Glas im vorbeifahren verschlossen.

Hans Salomon

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